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Leitungsschutzschalter

 

Die Charakteristik der Leitungsschutzschalter

Die B- Charakteristik steht für eine relativ flinke Auslösung der Sicherung. Sie wird in der Regel für normale Licht- und Steckdosenkreise verwendet.

C- Charakteristik steht für eine relativ träge Auslösung der Sicherung. Diese wird daher in der Regel für die Absicherung von Maschinen und Motoren genutzt, da sie höhere Anlaufströme verursachen.
Kraftstromsteckdosen werden für den Einsatz großer Maschinen wie z.B. Kreissägen, Hebebühnen etc. verwendet. Diese Maschinen benötigen zum Anlaufen höhere Ströme als der angegebene Nennstrom. Dabei kann es zum Auslösen der Sicherung kommen, welches durch die Verwendung einer C-Sicherung verhindert wird.

1-polige Leitungsschutzschalter werden für Stromkreise mit 230 V eingesetzt.

3-polige  Leitungsschutzschalter werden für Stromkreise mit 400 V eingesetzt. Werden drei Phasen in einer Leitung geführt, ist im Fehlerfall von einer Phase die allpolige Abschaltung aller Phasen erforderlich.

Sicherungen mit 25kA Schaltvermögen werden meist nur im Vorzählerbereich eingesetzt als Steuersicherung.

Je nach Verlegeart sind für 1,5 qmmbzw. 2,5qmm Kupferleitungen 16 A Absicherungen die Regel.
Als Faustformel für die Auswahl der Sicherungen für Kraftstromkreise (400 V) kann man rechnen:
  •     Anschlussleistung in Watt : 692 = fließender Strom
z.B.: Durchlauferhitzer mit 21 kW:  
    21 000 W : 692 = 30,35 Amper > ergibt eine Absicherung von 35 A

(692 = 3 Wurzel aus 400V für Drehstrom)
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