Berechnungen

Leitungsberechnung anhand Spannungsfall

  • Wichtig ist bei der Auswahl der Leitung nicht nur die mögliche Strombelastbarkeit je nach Verlegungsart sondern auch der Spannungsabfall, der im Normalbetrieb entsteht.
  • Zulässige Spannungsabfälle sind zB. vom Hausanschlusskasten (HAK) bis zum Zählerplatz 0,5 % und vom Zählerplatz bis zum letzten Verbraucher max. 3 % .
  • Spannungsfall bedeutet, am Ende der Leitung kommen im Regelbetrieb nicht mehr die gewünschten zB 230/400 V an, sondern entsprechend der Berechnung, weniger.
  • Spannungsfall bedeutet auch Leistungsverlust über die Leitung. Das ist Leistung, die am Ende der Leitung fehlt, aber vom Zähler erfasst wird und somit auch einen Kostenfaktor darstellt.
  • Der Spannungsfall ist abhängig von der Leitungslänge, dem Leitungsquerschnitt, von der Netzspannung zB 230 / 400 V oder auch bei Kleinspannungen zB 12 / 24 V DC und von dem Strom, der durch die Leitung fließen muss.
  • Wir stellen unseren Rechner zur Verfügung anhand der Eingabe des Stromes in Amper (A) oder alternativ anhand der Eingabe der Leistung in Kilowatt (KW), falls die Stromangabe unbekannt ist. Der letzte Faktor, der eine Rolle spielt, ist der cos φ Das ist das Verhältnis zwischen Scheinleistung, Wirkleistung und Blindleistung. Hier sollte man, wenn keine Information zur Verfügung steht, den Faktor 0,9-1 annehmen.
  • Nach dem Berechnen erscheint eine Angabe in qmm, diese ist rein rechnerisch, bei der Auswahl muss dann entsprechend der nächst höhere verfügbare Querschnitt pro Einzelader genommen werden und unter Beachtung der Strombelastbarkeitstabelle der Mindestwert berücksichtigt werden.