Fragen / Antworten
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Ein Leitungsschutzschalter, umgangssprachlich Sicherung oder Sicherungsautomat genannt, ist ein Schalter der automatisch bei zu hohen Strömen abschaltet.
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In einem Leitungsschutzschalter fließt der Strom durch eine Bimetall und durch eine Spule. Ist der Stromfluß höher als sein Bemessungsstrom wird das Bimetall warm und löst nach einer gewissen Zeit aus. Ist der Stromfluss sehr hoch wie z.B. bei einem Kurzs...
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Bei der Auswahl des Leitungsschutzschalters spielen 3 Faktoren eine Rolle: wie viel Strom wird für den Stromkreis benötigt? (zb. 16A = 3680 Watt) mit wie viel Strom kann ich die Leitung des Stromkreises belasten? (siehe “Strombelastbarkeit Tabelle”) w...
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Ein Leitungsschutzschalter löst bei Strömen über seinem Bemessungsstrom nach einer gewissen Zeit aus und bei Kurzschlussströmen sofort.
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"16" bedeutet, dass der Automat für eine dauerhafte Belastung von max. 16 Amper (3680 Watt bei 230V) ausgelegt ist. Alles über 16A löst der Automat nach einer gewissen Zeit aus. Je mehr darüber, desto schneller. "b" beschreibt die Charakteristik des Le...
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Der Zugang an den Leitungsschutzschalter wird an der Unterseite angeschlossen. Entweder mittels einer Kammschiene wenn mehrere Leitungsschutzschalter mit einmal eingespeist werden oder per einzelner Leitung in ausreichendem Querschnitt. Der Abgang für d...
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Laut aktueller DIN sind max. 6 Leitungsschutzschalter pro 4 - poligen FI-Schutzschalter (30mA) zulässig. Dies hat den Hintergrund, dass jeder einzelne Stromkreis einen maximal zulässigen Ableitstrom von 3,5 mA hat und beispielsweise ein 30mA FI-Schalter n...
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Ja aber eher selten.
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Ein Leitungsschutzschalter muss innerhalb einer gewissen Zeit auslösen wenn sein Bemessungsstrom überschritten wird. Er muss sofort auslösen wenn sein errechneter Kurzschlussstrom erreicht wird.
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